Wie automatische Entwürfe funktionieren
Ein System für automatische Entwürfe liest eine eingehende Nachricht, deutet ihre Absicht und erzeugt automatisch einen Antwortvorschlag — oft gestützt auf den umgebenden Thread, frühere Korrespondenz oder eine Wissensquelle für korrekte Details. Weil das Ergebnis ein Entwurf und keine gesendete Nachricht ist, verbleibt es in einem bearbeitbaren Zustand, in dem die Person, die das Werkzeug nutzt, nicht die KI, entscheidet, ob er gesendet, umgeschrieben oder verworfen wird. Dieser Schritt mit dem Menschen in der Schleife unterscheidet automatische Entwürfe von automatischen Antworten: Die Maschine schlägt vor, der Mensch entscheidet.
Warum es wichtig ist
Die meiste Zeit bei E-Mails geht nicht dafür drauf zu entscheiden, was man sagen will, sondern damit anzufangen — das leere Blatt. Automatische Entwürfe beseitigen diese Reibung, indem sie einen Kaltstart in eine Bearbeitung verwandeln, was die Antwortzeit meist verkürzt und hilft, in einem vollen Postfach eine einheitliche Stimme zu halten. Besonders nützlich ist das bei wiederkehrender Korrespondenz in großer Zahl, bei der die Form einer guten Antwort vorhersehbar ist, jede Nachricht aber vor dem Versand das Urteil eines Menschen braucht. Der Preis dafür ist die Aufsicht: Ein Entwurf kann falsch sein, Prüfung ist also nicht optional.
Wie es in DraftKite funktioniert
DraftKite verbindet sich mit dem Gmail- oder Outlook-Postfach der Nutzerin und schreibt, sobald eine Nachricht eintrifft, einen Antwortentwurf direkt in den Entwurfsordner des Postfachs. Der Entwurf wird von einem aus zuvor gesendeten E-Mails gelernten Ton geprägt und optional mit Fakten aus der eigenen Wissensdatenbank der Nutzerin untermauert. Nichts wird jemals automatisch gesendet: Jeder Entwurf wartet, bis die Nutzerin ihn öffnet, bearbeitet und auf Senden klickt. DraftKite ist in der EU (Frankfurt) gehostet und um die DSGVO herum gebaut.