DraftKite sendet den Inhalt der E-Mails, die wir für Sie verarbeiten, an einen KI-Anbieter (derzeit OpenAI), um sie zu klassifizieren, einzubetten und Entwürfe zu erstellen. Posteingänge können sensible personenbezogene Daten enthalten — zum Beispiel Angaben zu Gesundheit, Religion, Gewerkschaftszugehörigkeit oder anderen besonderen Kategorien (DSGVO Art. 9). Das bedeutet:
- Ihre Verantwortung: als Verantwortlicher für Ihren Posteingang stellen Sie sicher, dass Sie eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 und — soweit einschlägig — Art. 9 für die Verarbeitung der Daten haben, auch wenn Sie KI zur Erstellung von Entwürfen einsetzen.
- Kein Modelltraining: der KI-Anbieter verarbeitet die Inhalte als Auftragsverarbeiter im Rahmen eines schriftlichen Auftragsverarbeitungsvertrags und darf Ihre Inhalte nicht verwenden, um seine Modelle zu trainieren.
- Kurzfristige Aufbewahrung: Prompts und Antworten können vom KI-Anbieter bis zu 30 Tage zu Sicherheits- und Missbrauchspräventionszwecken aufbewahrt werden, danach werden sie gelöscht. Darüber hinaus bewahren wir keine Kopie beim KI-Anbieter auf.
- Übermittlung in die USA: die KI-Modelle werden in den USA gehostet. Die Übermittlung erfolgt auf Grundlage der Standardvertragsklauseln (SCCs) der EU-Kommission mit ergänzenden Maßnahmen.
Wenn Sie zum Beispiel eine ärztliche, juristische oder psychologische Praxis betreiben, deren Posteingang systematisch sensible Daten empfängt, sollten Sie eine konkrete Risikobewertung vornehmen, bevor Sie den Posteingang mit DraftKite verbinden. Schreiben Sie an support@draftkite.com für einen Auftragsverarbeitungsvertrag oder weitere Dokumentation.