Was die Verordnung abdeckt
Die DSGVO (Verordnung (EU) 2016/679) gilt seit Mai 2018 und legt Regeln für jede Organisation fest, die personenbezogene Daten von Personen in der EU oder im EWR verarbeitet — unabhängig davon, wo die Organisation ihren Sitz hat. Sie definiert Grundsätze wie Rechtsgrundlage, Zweckbindung, Datenminimierung und Speicherbegrenzung und gewährt Einzelpersonen Rechte an ihren Daten, etwa Auskunft, Berichtigung und Löschung. Ein Tool, das E-Mails liest oder speichert, ist nach diesen Regeln Auftragsverarbeiter oder Verantwortlicher.
Warum es für KI-E-Mail-Tools wichtig ist
E-Mail steckt voller personenbezogener Daten: Namen, Adressen, Nachrichteninhalte und oft besondere Kategorien. Ein KI-Assistent, der Nachrichten klassifiziert oder Antworten entwirft, verarbeitet all das und gibt es möglicherweise an Modellanbieter weiter, die als Unterauftragsverarbeiter handeln. Damit werden drei Dinge zentral: eine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung, Transparenz darüber, welche Unterauftragsverarbeiter die Daten sehen, und der Datenstandort (ob die Daten die EU verlassen). Käufer wünschen sich zudem meist einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und die Möglichkeit, ihre Daten zu exportieren oder zu löschen.
So funktioniert es in DraftKite
DraftKite ist von Grund auf um die DSGVO herum gebaut und hostet seine Infrastruktur in der EU (Frankfurt). OAuth-Tokens für verbundene Gmail- und Outlook-Postfächer werden verschlüsselt gespeichert (AES-256-GCM), und es sendet nie in Ihrem Namen — jede Antwort, die es schreibt, wartet als Entwurf, bis eine Person sie prüft und sendet, sodass ein Mensch in der Schleife bleibt. Beurteilen Sie Ihre eigenen Pflichten, aber der Umgang mit Daten ist darauf ausgelegt, sie ernst zu nehmen.