DraftKite und Shortwave nutzen beide KI, um Ihrem Postfach Arbeit abzunehmen — Antwortentwürfe schreiben, Post organisieren, Threads zusammenfassen — und bei beiden bleibt ein Mensch in der Schleife, sodass nichts von selbst versendet wird. Die tatsächlichen Unterschiede liegen in Sprachabdeckung, den verbindbaren Postfächern, dem Hosting-Standort und dem Preis. Shortwave ist eine KI-native E-Mail-App, die primär um Gmail und Google Workspace herum gebaut ist (laut shortwave.com, Juli 2026); DraftKite ist ein in Dänemark entwickelter Assistent, der sich sowohl auf Gmail als auch auf Outlook/Microsoft 365 legt. Hier ein fairer Vergleich, Seite an Seite.
Auf einen Blick
| DraftKite | Shortwave | |
|---|---|---|
| Nordische & dänische Sprache | Von Anfang an auf dänischen und nordischen Tonfall ausgelegt | Auf Englisch optimiert; kann in 50+ Sprachen übersetzen/entwerfen (laut Shortwave-Docs, Jul. 2026) |
| Funktioniert mit | Gmail & Outlook/Microsoft 365 | Gmail & Google Workspace nativ; Microsoft 365/Exchange nicht unterstützt, Outlook.com nur per Weiterleitung (laut Shortwave-Docs, Jul. 2026) |
| Hosting & DSGVO | EU (Frankfurt), um die DSGVO herum aufgebaut | Google Cloud, Region nicht öffentlich angegeben; DSGVO/SOC 2 auf Anfrage (laut Shortwave, Jul. 2026) |
| Wer freigibt, was gesendet wird | Ein Mensch gibt jeden Entwurf frei — versendet nie automatisch | Ebenfalls menschliche Freigabe: KI entwirft, ein Mensch prüft und versendet (laut Shortwave-Docs, Jul. 2026) |
| Startpreis | Ab €19/Postfach/Monat; 7-tägige Testphase, keine Karte | Ab 30 USD/Sitz/Monat (USD); 14-tägige Testphase (laut shortwave.com/pricing, Jul. 2026) |
Sprache: nordisch zuerst vs. auf Englisch optimiert
DraftKite wird in Dänemark entwickelt, und Dänisch sowie die anderen nordischen Sprachen sind von Anfang an fester Bestandteil des Produkts — es erfasst Ihren Tonfall auf Dänisch, Schwedisch, Norwegisch und Deutsch genauso wie auf Englisch. Shortwave kann E-Mails in und aus 50+ Sprachen übersetzen und lässt Sie eine bevorzugte Sprache für den Assistenten festlegen, gibt aber an, dass seine KI auf Englisch optimiert ist und die zuverlässigste Erfahrung — Suche, Filter, Anweisungen — auf Englisch ist, mit einer primär englischen Oberfläche (laut Shortwave-Docs, Juli 2026; prüfen Sie deren Seite). Ist der Großteil Ihrer Post auf Dänisch oder Nordisch, ist genau dieser Fokusunterschied derjenige, der sich täglich zeigt.
Welche Postfächer sich jeweils verbinden lassen
DraftKite verbindet sich nativ sowohl mit Gmail als auch mit Outlook/Microsoft 365. Shortwave meldet sich mit Gmail oder Google Workspace an; laut aktueller Dokumentation (Juli 2026) sind Microsoft 365 und Exchange „derzeit nicht unterstützt“, und Outlook.com/Hotmail funktionieren nur per Weiterleitung — Sie können nicht von dieser Adresse senden. Andere Anbieter wie Yahoo oder Fastmail werden per Weiterleitung plus App-Passwort unterstützt. Wenn Sie also auf Microsoft 365 sind, deckt der native Weg von Shortwave Sie heute nicht ab. Prüfen Sie den aktuellen Stand auf shortwave.com, da deren Anbieterunterstützung zuvor unterschiedlich angekündigt wurde.
Wo Ihre Daten gehostet werden
DraftKite hostet Daten in der EU (Frankfurt) und ist um die DSGVO herum aufgebaut — verbundene Postfächer, Klassifizierungen und Entwürfe bleiben auf EU-Infrastruktur. Shortwave speichert Daten in Google Cloud, gibt die Region aber nicht öffentlich an und handhabt DSGVO- und SOC-2-Type-II-Compliance auf Anfrage statt als veröffentlichte Standards; es gibt an, dass E-Mail-Inhalte nie zum Training von Drittanbieter-LLMs verwendet werden, mit Google Cloud, OpenAI, Anthropic und Pinecone als Unterauftragsverarbeitern (laut Shortwave-Sicherheitsseite, Juli 2026). Ist EU-Datenresidenz zwingend erforderlich, bestätigen Sie sie direkt bei jedem Anbieter, bevor Sie ein echtes Geschäftspostfach verbinden — verlassen Sie sich nicht auf den Firmensitz.
Preis und wie er gezählt wird
DraftKite startet bei €19 pro Postfach und Monat (Starter), mit Pro bei €49 und Team bei €179, plus eine 7-tägige kostenlose Testphase ohne Karte. Die veröffentlichten Preise von Shortwave (shortwave.com/pricing, Juli 2026) sind pro Sitz in USD: Business 30 USD/Sitz/Monat, Premier 45 USD/Sitz/Monat und Max 120 USD/Sitz/Monat, mit einer 14-tägigen Testphase. Vergleichen Sie die Stufe, die Sie tatsächlich nutzen würden, statt des Schlagzeilenpreises — die Tarife bündeln unterschiedliche KI-Modelle und Nutzungslimits. Die Nicht-USD-Preise von Shortwave sind auf deren Seite nicht bestätigt, betrachten Sie die Dollarbeträge also als Bezugspunkt und prüfen Sie die aktuellen Zahlen vor Ihrer Entscheidung.
Die Wettbewerberangaben hier geben die öffentlichen Seiten von Shortwave mit Stand Juli 2026 wieder und können sich ändern — prüfen Sie aktuellen Preis, Anbieterunterstützung und Hosting-Details auf deren Seite (shortwave.com), bevor Sie sich entscheiden. Die eigenen Preise von DraftKite entsprechen unserer /pricing-Seite.